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Kühlsolen und Glykole

Die Einsatzgrenzen von Wasser bei Verwendung von Glykolen oder Solen sind auf -50 °C bis 170 °C (je nach Wasseranteil ab ca. 110 °C mit Drucküberlagerung) erweiterbar. Die hervorragenden thermischen Eigenschaften von Wasser werden dabei nur minimal verringert. Eine moderne Additivtechnik sorgt zudem für einen guten Korrosionsschutz und eine Verbesserung der thermischen Stabilität.

Bei Glykolen wird zwischen Monoethylen- und Monopropylenglykol (MEG bzw. MPG) unterschieden. Beide sind mit Wasser in jedem Verhältnis stabil mischbar, d.h. Wasser-Glykol-Mischungen entmischen sich nicht mehr. Je nach Konzentration lässt sich ein Frostschutz bis -50 °C erreichen. Die Inhibitoren schützen dabei alle üblicherweise verwendeten Metallwerkstoffe. Der Einsatz von verzinkten Bauteilen sollte jedoch vermieden werden, da sich Zinkpartikel lösen und Schäden in der Anlage verursachen können.

Glykole aus dem Hause FRAGOL sind frei von Silikaten, Nitriten, Nitraten, Phosphaten, Boraten und Aminen. Sie sind biologisch leicht abbaubar und in die Wassergefährdungsklasse 1 (schwachwassergefährdend) eingestuft.

MEG-basierte Flüssigkeiten sind üblicherweise gemeint, wenn von Industriefrostschutz die Rede ist. MEG ist als Gefahrstoff eingestuft und darf nicht in Anlagen eingesetzt werden, bei denen das Medium in den Trinkwasserkreislauf oder mit Lebensmitteln in Kontakt geraten kann. Für den Umgang sind die notwendigen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen des Sicherheitsdatenblatts zu beachten.

MPG wird in der Lebensmittelindustrie als Frostschutz in Heizungs- und Kühlanlagen sowie in Solar- und Wärmepumpenanlagen eingesetzt.

Für die hohen Anforderungen in der Lebensmittelindustrie wurden mit FRAGOLTHERM® W-PGF und Zitrec® F zwei klare, farblose und nahezu geruchlose Wärmeträgerflüssigkeiten auf Basis Propylenglykol in USP/EP Qualität entwickelt.

FRAGOLTHERM® W-PGF und Zitrec® F besitzen die HT-1 Freigabe der NSF. FRAGOLTHERM® W-PGF hat darüber hinaus das Halal- und das Kosher-Zertifikat. Eine Klassifizierung mit HT-1 bedeutet, dass das Produkt da eingesetzt werden darf, wo es unbeabsichtigt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen kann. Es bedeutet jedoch nicht, dass es als Nahrungsmittelkomponente oder Zusatzstoff verwendet werden darf.

Der Frostschutz einer Wasser-Glykol-Mischung kann mit handelsüblichen Glykomaten bestimmt werden, wobei dringend beachtet werden muss, ob der Glykomat für MEG oder für MPG vorgesehen ist.

 

Salszolen

Statt Glykolen können auch Salze wie Kaliumformiat und Kalziumchlorid mit Wasser gemischt werden. Die Viskosität im Tieftemperaturbereich ist damit besser als bei Glykolen, so dass sich der Anwendungsbereich auf -60 °C erweitern lässt.

FRAGOLTHERM® W-KFA ist eine derartige Wärmeträgerflüssigkeit auf Basis von Kaliumformiat. Die spezifische Wärmekapazität ist im Vergleich zu organischen Medien deutlich höher. Das zusammen mit der niedrigen Viskosität führt zu guten Wärmeübertragungseigenschaften sowie einer guten Pumpbarkeit bei niedrigen Temperaturen.

Es ist jedoch im Vergleich zu Glykolen trotz Additivierung mit einer erhöhten Korrosionsproblematik zu rechnen. Wir empfehlen daher, FRAGOLTHERM® W-KFA nicht in Installationen einzusetzen, die Aluminium, Zink oder verzinkten Stahl enthalten. Zudem ist das Produkt auf eine obere Anwendungstemperatur von 60 °C beschränkt.

Die Anwendungen reichen vom Einsatz in Wärmepumpen über Kühl- und Heizsysteme für Industrieprozesse bis hin zu Kühlmitteln in indirekten Kühlsystemen für künstliche Ski- oder Eislaufbahnen. In Klima- und Windtunneln und Wasserstofftankstellen werden die günstigen thermodynamischen Eigenschaften ebenfalls genutzt.

Geschäftsbereich Wärmeträgerflüssigkeiten

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